Wettbewerb

Als Wettbewerber könnte man im weiteren Sinne alle Anbieter von Beteiligungen an Solaranlagen bezeichnen, unabhängig ob für institutionelle oder private Investoren. Hier ist eine Wettbewerbsanalyse durch die große Anzahl von Anbietern und der zum Teil gesellschaftsrechtlich sehr unterschiedlich strukturierten Angebote nur begrenzt möglich bzw. sinnvoll. Versucht man eine Klassifizierung aus der Sicht der Anleger, so spielen wohl die Faktoren Verzinsung, Risiken, Steuern, Seriosität, Finanzierung, Kompetenz, Prognosequalität und Handelbarkeit der Beteiligung eine entscheidende Rolle.

Die Problematik dieser nicht überschneidungsfreien Faktoren soll vereinfacht am Beispiel der Verzinsung aufgezeigt werden:

Der Umsatz aus Stromerzeugung ist bei Solaranlagen sehr gut planbar, da die Sonneneinstrahlung für jeden Standort genau prognostiziert werden kann und zudem die Leistungsfähigkeit der Solarmodule bei der Zertifizierung feststeht. Höhere Erträge benötigen effizientere Module oder eine höhere Sonneneinstrahlung. Erstere sind in Relation meist teuer und an südländischen Orten höherer Sonneneinstrahlung steigt häufig das Gesamtrisiko des Investments. So ist immer ein Abwägen der angestrebten Verzinsung bei Investitionsentscheidungen notwendig. Eine höhere Verzinsung ist nicht zwangsläufig die bessere Investitionsentscheidung (natürlich sind auch noch andere Faktoren wie z.B. die Finanzierung für die Rendite von Relevanz).

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